Unser Ortsteil Weimar-Nord

 

Wohnen in Weimar-Nord

Weimar-Nord hat sich aus einem in den Jahren 1972 bis 1978 überwiegend in Plattenbauweise errichteten Wohngebiet in den Jahrten nach der Wende zu einem atraktiven und über unterschiedliche Wohnformen verfügenden Wohngebiet entwickelt. Nach umfassenden Sanierungs-, Modernisierungs- und Neubauvorhaben leben die knapp 6000 Einwohner Weimar-Nords heute in einem gepflegten und zu den beliebtesten Wohngebieten Weimars zählenden Ortsteil. Großzügige gestaltete grüne Innenhöfe und gepflegte Außenanlagen, in denen Sport- und Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in idealer Form integriert sind, prägen dessen Bild. Auch barrierefreie, behindertengerechte und Kleinstwohnungen für Senioren und junge Berufseinsteiger oder Auszubildende sind in dem ruhig gelegenen Gebiet vorhanden.

Über die vielfältigen Möglichkeiten zum Wohnen in Weimar-Nord informieren sicher gern auch die größten Anbieter von Wohnraum in unserer Stadt:

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Darüber hinaus zeichnet sich der Wohnstandort Weimar-Nord insbesonder durch folgende Vorzüge aus:

  • Gute Infrastruktur
  • Kindergärten und Schulen
  • zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten
  • medizinische Einrichtungen
  • Sparkasse und Apotheke
  • Freizeitangebote
  • sehr gute Verkehrsanbindung
  • verschiedene Dienstleistungsangebote
  • Parkmöglichkeiten
  • Neue Skaterbahn am Rand des Stadtteils
  • Verkehrsberuhigte Bereiche
  • Nach der in den letzten Jahren erfolgten Beräumung des nördlich unseres Wohngebietes gelegenen ehemaligen Truppenübungsplatzes von militärischen Altlasten und den nun möglichen freien Zugang zum "Südlichen Ettersberg" verfügen die Einwohner Weimar-Nords inzwischen über ein schönes und weitgehend unberührtes Naturgebiet direkt "vor der Haustür". Das Areal um die ehemalige alte "Kastanienallee" ermöglicht einen beeindruckenden Blick auf unsere Stadt und lädt zu Spaziergängen und Wanderungen in Richtung Ettersburg und Buchenwald ein.

    Nachteilig für die Wohngebiete unseres Ortsteiles ist die historisch begründete Situation, dass der Ortsteil Weimar-Nord nicht - wie man es für ein Neubaugebiet im allgemeinen erwartet - auf der Grundlage eines Gesamtkonzeptes geplant und erbaut worden ist. Es hat zwar im Jahr 1964 einen ersten Bebauungsleitplan gegeben, der aber nur in rudimentärem Umfang realisiert wurde. Deshalb sind besondere städtebauliche Eigenarten, welche die Wohngebiete/ Quartiere in Weimar-Nord prägen, erkennbar. Weiterhin ist der Ortsteil durch die Haupteisenbahnlinie optisch und praktisch vom innerstädtischen Gebiet getrennt, wodurch ein harmonisches Zusammenwachsen erschwert wird. Auch die den Ortsteill in abgegrenzte Areale trennenden 'Hauptstraßen ' stehen einer idealen Ortsstruktur entgegen.

    Die nachfolgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von den unterschiedlichen Formen des Wohnens in Weimar-Nord.

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    Östlich der Ettersburger Straße entstanden in den fünfziger Jahren die ersten Wohnhäuser entsprechend den Anforderungen dieser Zeit; damit passen sie in das Erscheinungsbild der in den dreißiger Jahren erbauten 'Offiziershäuser'.

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    Das nächste Quartier - die Heldrunger Straße - wurde mitte der sechziger Jahre gebaut. Es umfasst 5 Häuser vom Typ Q 6/ 0,8 Mp, Flachdach. Diese Gebäude wurden bereits in Montagebauweise errichtet

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    Die in der Allstedter Straße 1966/ 1967 errichteten Appartementhochhäuser - 10- geschossig - stellen sowohl von der Bauweise als auch der Gestaltung ihres Umfeldes eine andere Wohnform dar.

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    Ein neuer Gebäudetyp (WBR Erfurt / 5 Mp) sind die 1971 - 1973 gebauten Häuser innerhalb des Straßenringes Bonhoefferstraße. Sie prägen mit ihren großzügig angelegten Grünflächen das Erscheinungsbild von Weimar - Nord

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    Die 1978/ 1979 gebauten Gebäude in der Stauffenbergstraße/ Marcel-Paul-Straße grenzen das Wohngebiet nach Westen ab; vom Gebäudetyp und der Anordnung der Gebäude stellen sie mit den Wohnhöfen eine weiterentwickelte Quartiergestaltung dar.

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    Ganz anders wird das 1999 - 2002 gebaute Wohn-und Seniorenzentrum zwischen Ettersburger Straße und Allstedter Straße wahrgenommen. Hier treten stärker als in den anderen Quartieren gestalterische Elemente in Erscheinung.

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    Neue Wohnformen prägen mit den nach der Wende gebauten Reihenhäuser den östlichen Ortsteilrand am Rödchenweg.

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    Nach Abzug der sowjetischen Streitkräfte wurden die ehemaligen Kasernengebäude an der Lützendorfer Straße Zug um Zug zu modernen Wohngebäuden umgestaltet

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    Neu entstandene Eigentumsanwohnung prägen das Bild in der südlichen Marcel-Paul-Straße zwischen Nettomarkt und der Kleingartenanlage "Stadtblick"

    Aus der Darstellung der einzelnen Baugebiete ist erkennbar, dass Weimar - Nord nicht 'in einem Guss' entstanden ist. Dadurch sind innerhalb der Wohnquartiere eine Vielzahl struktureller Besonderheiten und Wohnformen vorhanden und damit auch vielfältige Angebote für verschiedene Altersgruppen und Wohnformen.